Und bitte nie die abgedrehte Senioren WG vergessen!

Da mache ich mir echt schon Gedanken darüber. Jetzt schon, ich weiss, mit meinen jungen Jahren. Doch ihr seht ja, wie schnell die Zeit vergeht.

Ich las irgendwann mal einen Artikel darüber, dass sich einige Senioren zusammentaten. In einem Haus mit Garten und die Idee fand ich so genial, die sollte wirklich nicht in Vergessenheit geraten.

Viele Menschen sind im Alter einsam. Genau dann, wenn sie das Leben eigentlich noch voll geniessen könnten. Vielleicht haben sie ihren Partner verloren oder ihr geliebtes Haustier. Ich finde den Gedanken traurig, so ganz alleine zu sein, vor Allem dann, wenn Mann oder Frau alt ist. Da wäre es doch perfekt, in eine Wohngemeinschaft aufs Land zu ziehen.

So male ich mir die Zukunft im Rentenalter aus. Irgendwo in eine Hütte zu ziehen, in der man zusammen leben kann. Am Besten mit viel Garten. Im Garten «könnten» die fettesten Partys stattfinden (wahrscheinlich werden die nicht mehr genauso fett werden, wie in jungen Jahren, aber trotzdem^^), man könnte am Lagerfeuer sitzen und dabei über das Leben philosophieren, Staffeleien platzieren, um zu malen, sich ein Schreibplätzchen schaffen, um Geschichten zu schreiben oder im Garten die Pflänzchen ziehen. Was für welche auch immer. Es soll bunt sein, mit vielen Blumen, Kräutern und mit viel Gemüse.

Jeder hätte seine Aufgaben in der WG, damit das Zusammensein harmonisch verläuft.

Es soll ja nicht nur für alleinstehende Senioren sein, vielleicht gibt es auch Pärchen in der WG, die ebenfalls gerne Gesellschaft hätten.

ALLES IST MÖGLICH!

Nun, man könnte sich gegenseitig unterstützen, wenn man selbst nicht mehr so fit ist und sich so die Spitex-Kosten sparen.

Naja, solange bis es halt noch geht. Vielleicht eine Gemeinschaftskasse anlegen, für den Fall der Fälle, doch man sorgt hauptsächlich füreinander. Klar gibt es auch Krankheiten, die nicht so einfach zu händeln sind und man dann doch auf professionelle Hilfe angewiesen ist. Doch man könnte wenigstens bis dorthin mit tollen Menschen das Leben geniessen.

Realistisch und machbar oder eher unrealistisch? Wie denkt ihr darüber, könntet ihr euch das vorstellen oder überhaupt nicht? Wie findet ihr diese Idee? Ich bin gespannt auf eure Meinung, hinterlasst sie mir doch im Kommentarfeld 😊

Lächeln statt pöbeln, besonders während der Corona Zeit!

Ist euch schon mal aufgefallen, wenn ihr grimmig durch die Strassen schlendert, wie die Leute auf euch reagieren? Sie schauen, wenn überhaupt, genauso grimmig zurück oder wenden sich gar ab. Man reflektiert nämlich automatisch seine Stimmung auf sein Gegenüber. Wenn man hingegen lächelt, steckt man sein Gegenüber mit der guten Laune an. Müsst ihr mal ausprobieren und euch achten. An einem Tag lächelt ihr jeder Person die euch entgegenkommt mitten ins Gesicht und schaut, was dann passiert. Es ist unglaublich, was für Gefühle dabei entstehen können. Geschenkt, denn ein Lächeln und ein gutes Gefühl wird euch nichts kosten. «For free»! 😊

Ihr könnt es aber auch ausprobieren wie euer Gegenüber reagiert, wenn ihr grimmig durch die Weltgeschichte schlendert. Ihr werdet sehen, wie sich die Leute abwenden oder auch kaum getrauen, einen Blick zu euch zu riskieren. Doch macht das bitte keinen ganzen Tag lang, sowas kostet euch nur an Energie und zieht euch herunter.

Ich finde es krass, wenn man morgens in einen Bus steigt und all die verpennten Fratzen sieht. Verpennt sein ist das eine, bin ich ja auch ab und zu, aber diese «Ach, das kotzt mich an» Fratzen. Besonders hier, bei uns in der Schweiz. In Indien damals, als ich durch die Gassen zog, da lächelten sooo viele Menschen, sogar früh morgens! Sie pfiffen Lieder, sangen und lächelten.

Klar gibt es auch Tage, an denen einem nicht zum Lachen zumute ist, vielleicht durch einen Schicksalsschlag oder sonst irgendwelchen schlechten oder traurigen Nachrichten.

Doch das Leben ist so viel schöner und einfacher, wenn man in die Welt lächeln kann.

Damals, ich ging noch zur Schule, fand ich meine Mission. Ich liebte es nämlich, den Menschen ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern. Ich traf viele Menschen, auch auf den Strassen, an Bahnhöfen oder am See. Egal wo, wenn ich Menschen getroffen hatte, die entweder betrübt oder traurig aussahen, setzte ich mich zu ihnen hin, denn ich konnte es nicht ertragen, wenn jemand allein oder traurig war. Ich meine, wir wissen ja, wie grausam das Leben manchmal sein kann.

Als ich mich zu diesen Personen hinsetzte und fragte, was los ist, fingen sie an, zu erzählen und ich hörte ihnen dabei vorurteilslos zu. Ich mochte schon immer die echten Geschichten, denn nur die schreiben das Leben. Ich hörte zu und wir philosophierten danach so lange, bis ich dieser Person ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Auch wenn es nur für einen winzig, kleinen Moment war, aber in diesem Moment, als beide von uns am Lächeln waren, entstand danach immer dieses supertolle Gefühl.

Manche Menschen traf ich auch täglich und war einfach mit einem offenen Ohr für sie da. Ich hatte kein Geld, aber ich habe die Fähigkeit, mich in Menschen hineinzuversetzen, zuzuhören oder einfach nur Mut zu machen. Some positive Vibes!

Was ich aber eigentlich sagen wollte mit diesem Bericht: Lachen statt pöbeln. Nämlich jetzt in dieser Zeit, mit diesem Corona Virus. Es fällt mir vermehrt auf und ich verstehe es ja, die Menschen haben Angst, aber einige Leute werden inzwischen etwas zu aggressiv. Egal ob die jüngere Generation gegenüber der älteren Generation oder auch umgekehrt. Ich sehe auch, wie gegen gewisse Gruppierungen geschossen wird, lauter negative Energie ist im Umlauf. Brauchen wir das wirklich? Stört es wirklich, wenn eine Harley draussen am schnurren ist oder ein älteres Ehepaar auf der Sitzbank im schönen Wetter sitzt? Hat uns sowas vorher auch gestört? Ja, der Abstand, der scheint nun nicht mehr so zu funktionieren wie anfangs vielleicht noch.

Man steckt jetzt halt in dieser aussergewöhnlichen Situation und muss sie eben nehmen, wie sie kommt. Doch wenn man so aggressiv reagiert, hilft es einem doch genau Nichts, im Gegenteil! Irgendwann wird das Ganze in einen Bürgerkrieg ausarten.

Warum versprüht man nicht einfach mal die positive Energie, das ist nämlich genauso einfach. Was kostet es einem, ein Ehepaar einfach die Sonne geniessen zu lassen, anstatt anzuspucken oder zu beleidigen oder auch die Harley Fahrer. Heyy, die Sonne scheint wieder und es wird wärmer! Ist doch klar, dass man vielleicht auf den Strassen «rumcruisen» will.

Wahrscheinlich gibt es nichts zu verharmlosen, aber mit all dieser negativen Energie sind wir doch noch viel «ansteckbarer» auf Alles was krank macht, als wenn es einem seelisch gut geht?

Luft braucht man einfach, ohne geht man ja ein.

Einfach ein bisschen mehr Respekt, jedem gegenüber, das wünschte ich mir, denn auch diese «beschissene» Zeit wird Mal zu Ende gehen.

Oder ist das Alles zu viel verlangt? Lasst mir doch einen Kommentar hier, wie ihr diese «Krise» im Moment empfindet, es würde mich wie immer sehr interessieren.

Wenn kein Arzt jahrelang die Ursache deiner Beschwerden herausfindet

Ich leide seit über 13 Jahren an unerklärlichen Darmbeschwerden. Total peinlich, aber naja, hat nicht jeder von uns sein Päckchen zu tragen?

Ich weiss nicht, wie oft ich meine Arbeit durch diese Probleme, durch diese Beschwerden verloren hatte, denn irgendwann hörte ich auf zu zählen. Diese Probleme hindern mich daran, pünktlich aus dem Haus zu kommen, um zur Arbeit zu gehen. Diese Beschwerden entziehen mir all meine Eisenreserven, meine Energie im Körper und lässt mich aussehen, als hätte ich die ganze Nacht zuvor einen heftigen Exzess gefeiert.

Ich bin dauermüde und mich plagen Kopfschmerzen (manchmal 7 Tage lang am Stück) und ich zerkratze mir meinen Körper durch diesen unerträglichen Juckreiz. Meine Blase spielt ebenfalls verrückt. Doch mein Darm macht mir am Meisten zu schaffen. Mein Darm, der sich mehrmals und tagtäglich so verflüssigt, als würde man einen Eimer Wasser ins Klo schütten. Ich bin meist wie stoned unterwegs, mir ist schwindlig und ich arbeitete bis zum körperlichen Zusammenbruch, da ich nie als Versager vor meiner kleinen Tochter oder meiner Familie dastehen wollte. Ich hatte schon das Gefühl, als würden alle Wetten über mich abschliessen, quasi: Wie lange hält sie es wohl diesmal auf der neuen Stelle durch?

Über viele, viele Jahre nehme ich diese kleinen, stopfenden Schmelztabletten. Ohne die würde nämlich gar nichts mehr gehen, nur sind die halt extrem schädlich. Doch was tun, wenn dir kein Arzt helfen kann und man aber zur Arbeit sollte? Leider helfen diese Dinger auch nur eine Zeit lang, so dass ich dann halt öfters Mal zu spät zur Arbeit komme. Gerade ich, als überpünktlicher Mensch!

Irgendwann fing auch ich an, an mir zu zweifeln, ob ich mir das Alles nicht doch irgendwie selbst zufüge. Ob meine Psyche vielleicht einen Knacks bekommen hatte in all den Jahren. Es ist buchstäblich zum verrückt werden!

Zum Glück hörte ich auf mein inneres Gefühl, denn das sagte mir immer wieder, dass es eine andere Ursache dafür geben musste.

Ich war in den letzten 13 Jahren bei x verschiedenen Ärzten und keiner konnte mir helfen. Einige wollten mir noch nicht mal helfen, im Gegenteil! Sie stempelten mich ab, als wären die ganzen Beschwerden nur psychischer Natur und rieten mir eine Therapie zu machen. Jedes Mal, wenn ich sagte, dass es für meine Beschwerden eine ganz andere Ursache geben muss, rollten sie zum Teil nur ihre Augen, als würde ich blossen Schwachsinn reden. Nicht alle Ärzte die ich hatte gaben gleich auf, sie standen vor einem grossen Rätsel, aber wenn die Ursache nicht herausgefunden wurde, wurde einfach nicht mehr weitergesucht. Ich musste ja damit leben, nicht die.

Verdammt, es ist doch mein Körper und wer kennt den wohl am besten?!

Plumpe Abfertigungen wie «Ach, rauchen sie doch weniger» oder «trinken sie doch einfach mal keinen Kaffee mehr» oder «vielleicht ist es besser, wenn sie auf Kur gehen, um ihre Psyche wieder auf Vordermann zu bringen. Sie können ja ihr Kind mitnehmen». Solche Frechheiten durfte ich mir reihenweise anhören.

Ich musste mir einige Kuriositäten und Unverschämtheiten anhören, was ich als sehr beleidigend empfand. Ich kam mir vor wie der letzte Depp und in der Gesellschaft selbst, als wäre ich ein arbeitsfauler Simulant.

Ich wurde 13 Jahre lang gequält von Mords-Durchfällen und das jeden einzelnen Tag. Wenn man solch eine Plage wenigstens nur 1 Mal pro Tag hat, würde ich sagen: Shit happens, aber 13 Jahre lang täglich und das manchmal bis zu 7 Mal an einem Tag, sowas geht echt an die Substanz und ich sage euch, der Arsch brennt! Die Hilflosigkeit, die man fühlt. Man ist sich so sicher, dass diese Beschwerden eine andere Ursache haben, aber kein Arzt glaubte daran oder machte sich auch nur die Mühe, danach zu suchen.

Ganz ehrlich, es war die Hölle. Alleinerziehend die ganze Zeit. Man ist Mutter und Vater in einem und man braucht einfach auch die Energie, ein Kind gross zu ziehen. Ich war manchmal so am Anschlag oder von Schmerzen gequält und zweifelte sogar schon daran, ob ich das wirklich alles ganz allein schaffen kann. Ich möchte nicht jammern, denn ob alleinerziehend oder nicht, es ist beides nicht ohne, aber wenn man dazu noch so viele körperliche Beschwerden hat, muss man schon ganz schön taff sein.

Ich nahm auch immer mehr Kilos zu, obwohl ich bei diesen Darmproblemen eigentlich schon lange einen Strich in der Landschaft hätte sein müssen. Auch habe ich durch diese Beschwerden einen überdimensional grossen Bauch, als wäre ich im 8. Monat schwanger. By the way, ich wurde schon mehrmals danach gefragt.

Irgendwann, nach langen 13 Jahren hatte ich endlich die Chance, zu einer Heilpraktikerin zu gehen, um all meine Probleme zu schildern. (Ohne Zusatzversicherung ist das so gut wie unmöglich, doch ich hatte das Universum auf meiner Seite).

Ich hatte immer gewusst, innerlich, dass wenn mir Jemand helfen könnte, dann ist das bestimmt die Naturheilpraktik und die Schulmedizin in Kombination. Diese herzensgute Frau Heilpraktikerin hörte mir zu, nicht wie die meisten anderen und versicherte mir dann, die wahre Ursache meiner Beschwerden herauszufinden.

Man sah es ihr an, wie viel Freude ihr ihre Arbeit bereitete. Ich hatte sofort das Gefühl, dass sie das wirklich kann. Sie arbeitete zusammen mit der Schulmedizin, was ich eine sehr gelungene Mischung fand und siehe da. Wie ein Geschenk vom Himmel! Als wäre ich wiedergeboren worden, ein neues Leben, fand sie endlich heraus, was mir fehlte!

Ich habe zwar noch einen langen Weg vor mir, aber er wird besser und ich werde damit irgendwann auch wieder (fast) beschwerdefrei leben können. Ganz weg geht diese „Krankheit“ leider nie.

Was ich euch aber mit diesem Bericht eigentlich sagen möchte:

Hört auf eure innere Stimme. Lasst euch nicht einreden, dass ihr verrückt seid, nur weil gewisse Ärzte nicht fähig sind, etwas herausfinden. Bleibt stark und bleibt weiterhin daran, die wahre Ursache herauszufinden, auch wenn dabei Jahre vergehen. Gebt nicht auf. Ihr spürt, wenn etwas nicht stimmt, denn ihr kennt euch selbst am besten.

Corona und die Welt zeigt ihr wahres Gesicht

Ich hatte ja in einem vergangenen Post darübergeschrieben, dass ich keinen Bericht über Corona schreiben werde, da die Medien eh voll davon sind. Nun, ich kann jetzt auch nicht mehr auf meinem Maul sitzen.

Ich kenne mich zwar mit all diesen Statistiken nicht aus, aber ich beobachte, wie sich die Menschen wegen diesem Virus verändern. Sie feinden sich sogar auf der Strasse an. Der Abstand wird kaum eingehalten (respektiert) und einigen Menschen passt das verständlicherweise ganz und gar nicht. Durch diese grosse Angst die momentan herrscht in dieser Gesellschaft, könnte man meinen, dass der nächste Krieg schon bald im Anmarsch ist, auch wenn «nur» unter uns Bürgern.

Ich sehe aber auch speziell in dieser Zeit, wie egoistisch gewisse Menschen sein können. Das beste Beispiel dafür sind die Hamsterkäufe. Es gibt Menschen, die sich überhaupt keine Gedanken um ihre Mitmenschen machen. Da wird einfach masslos eingekauft ohne Rücksicht auf die Anderen zu nehmen. So etwas ist doch das Letzte. Warum macht man sich darüber keine Gedanken?

Zum Beispiel eine Omi, die sich vielleicht noch kurz vor Ladenschluss etwas zu Essen kaufen möchte und plötzlich vor einem leeren Regal steht?

Es herrscht an vielen Orten einfach nur noch der pure Egoismus.

Was mich ebenfalls beschäftigt in dieser Zeit sind Menschen, denen es in der «Quarantäne» so langweilig wird, dass sie sich sogar Gedanken machen, sich ein Haustier anzuschaffen. Ich frage mich aber, wenn dann die Ferien wieder vor der Tür stehen, ob sie die ganze Verantwortung weiterhin übernehmen oder ob das arme Tier dann einfach wieder abgegeben oder im schlimmsten Fall ausgesetzt wird. Auch die Angst, dass das eigene Haustier dieses Virus haben könnte. Ist das wirklich ein Grund, sein eigenes Haustier wegzugeben?

Solche Nachrichten machen mich echt wütend.

Dann diese ganzen Theorien über dieses Virus. Ich habe öfters das Gefühl, dass unser System möchte, dass wir nicht mehr eigenständig denken, uns von unseren Liebsten abkapseln, um im besten Fall manipulativ und mundtot gemacht zu werden. Da kam ja Corona irgendwie genau richtig, denn:

Brave Schäfchen die der Herde lautlos folgen, kann man ohne Probleme führen. Oder nicht?

Was sind eure Ansichten zu Corona und deren Auswirkungen oder wie kommt euch das Ganze so vor? Hinterlasst mir doch einen Kommentar, würde mich sehr darüber freuen.