Sternenträumer

Ich könnte stundenlang unter der grossen Sternendecke hängen bleiben und einfach nur ins All starren. Meistens mache ich mir, bevor ich ins Bett gehe noch einen Kaffee und setze mich dann draussen auf den Balkon.

Überall sind diese funkelnden Punkte am Nachthimmel. Wenn man sie lange genug fixiert, bekommt man das Gefühl, man hebt gleich ab. Nicht?

Irgendwie trippy..

Sie haben aber auch etwas sehr Beruhigendes an sich. Man fängt an zu träumen. Manchmal schwelgt man auch in Erinnerungen. Besonders ich, denn ich gehöre zu den nostalgischen Menschen, die gerne über dies und jenes philosophieren.

Meistens höre ich mir dabei Songs an und schreibe noch ein paar Zeilen ins Notizheft, mit einer Laterne vor mir auf dem Tisch, inmitten der Dunkelheit. Magisch. Meistens höre ich dabei Songs von Pink Floyd, den Stones oder Bob Dylan, kommt ganz auf die Stimmung an.

Sterne,

was würde ich ohne sie tun? Sie gehören genauso in mein Leben wie der Mond und die warme Sonne. Der Mond in der Nacht, ein stiller Begleiter. Mal sieht man ihn, mal nicht, doch da ist er immer. Das ist wie mit guten Freunden, auch wenn man sie manchmal nicht sieht weiss man, sie sind da.

Die Sonne ebenso, sie erwärmt die Erde, die Seele, den Körper und den Geist. Ich bin ein, im Juli geborenes, Sommersonnenkind. Ich könnte mir gar nicht vorstellen an einem Ort zu leben, wo die Sonne kaum scheint.

Ich bewundere Menschen auf eine Art, die lieber die Kälte spüren, denn ich bin genau das Gegenteil. Andererseits kann ich es wie nicht nachvollziehen, wie man auf Kälte stehen kann, denn mein Körper reagiert allergisch auf kalte Temperaturen. So scheint es jedenfalls, denn ich friere schnell, mich juckt es auch immer, wenn es kalt wird und ausserdem mag ich es nicht, wenn es tagelang nur grau und dunkel ist. Da werde ich mit der Zeit depressiv.

Die einzige Dunkelheit die ich mag, ist die wundervolle Nacht am Himmel, prallgefüllt mit funkelnden Sternen.

Gibt es eigentlich noch andere Sternenträumer ausser mir?

Ein kurzes Gedankenspiel, kein wirklicher Bericht. In diesem Sinne, gute Nacht 😊

2 Antworten auf „Sternenträumer“

  1. Ja gibt es, und sogar ein intensiver Sternenträumer, der die Luft lieber kühl, frisch mag.
    Bei mir ist es genau das Gegenteil, von dem, wie Du Dein Befinden beschreibst.
    Ich mag es angenehm kühl und frisch.
    So ab 27 / 28°Grad Celsius wird es mir unwohl. Dann ist mir die Luft zu schwül, zu dick, zu staubig-klebrig: hab das Gefühl, daran irgendwann ersticken zu müssen, als ob das Blut eindicken täte.
    Aber:
    STERNEN sind magisch, wunderbar zu beobachten und geben viel Stoff zum Träumen und in ‚andere Welten‘ zu versinken . . .

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